Alles begann mit einer ungewöhnlich langen und in ihrem Modus unbekannten Qualifikationsrunde. Es war ein hartes Stück Arbeit, bei dem das Quäntchen Glück am Ende leider fehlte und man den Einzug in die höhere Spielklasse nur haarscharf verpasste. Doch wer dachte, die Jungs würden den Kopf in den Sand stecken, sah sich getäuscht.
Mit einer „Jetzt erst recht“-Mentalität startete das Team in die reguläre Saison. Die Belohnung für den Trainingsfleiß folgte prompt: Sechs Siege in Folge katapultierten den TuS an die Tabellenspitze. Die Stimmung wuchs, die Abläufe saßen, und der Erfolgshunger war greifbar.
Wie im Sport üblich, verlief der Weg nicht nur steil nach oben. Es folgte eine Phase mit vier knappen Niederlagen. Oft waren es nur Nuancen oder eine unglückliche Schlussphase, die den Unterschied machten. Doch genau hier zeigte sich der Charakter der Mannschaft: Anstatt sich gegenseitig Vorwürfe zu machen, rückte das Team enger zusammen. Die Jungs lernten, dass Entwicklung nicht nur über Siege, sondern vor allem über das Meistern von Rückschlägen definiert wird.
Im letzten Saisondrittel fand die Mannschaft zu alter Stärke und neuer Geschlossenheit zurück. Mit einer Bilanz von 20:12 Punkten sicherten sich die Steißlinger Jungs einen überzeugenden 3. Tabellenplatz.
Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg war in dieser Spielzeit die gelungene Integration von Spielern aus umliegenden Vereinen, die sich auf die transparente Zusammenarbeit in der Region zurückführen lässt. Die Spieler konnten den nächsten Schritt in ihrer noch jungen Entwicklung gehen und es war schön zu sehen, wie schnell sie fester Teil der Blau-Weißen wurden. Ebenfalls konnte ein Großteil der Mannschaft bereits wertvolle Spielanteile in der A-Jugend sammeln.
Mit dem Saisonende wird nicht nur ein Teil der Mannschaft in die A-Jugend wechseln, sondern auch Christian Kern nach zwei Spielzeiten aus dem Trainerteam der B-Jugend ausscheiden. Der Verein und die Mannschaft danken ihm herzlich für sein enormes Engagement und die Leidenschaft, mit der er die Jungs geformt hat. Umso schöner ist es, dass Selina Storz weiterhin an Bord bleibt. Sie wird die individuelle und kollektive Entwicklung der Spieler auch in der kommenden Spielzeit begleiten und vorantreiben.
Wir sind stolz auf das, was in diesem Jahr erreicht wurde, und blicken bereits jetzt voller Vorfreude auf die Herausforderungen der Saison 26/27. Der Grundstein ist gelegt und macht Lust auf mehr!
Fotos: Stefan Matthis
















