Was sind deine Erwartungen für die Zukunft?
Romy: Auf die kommende Saison beim TuS Steißlingen freue ich mich riesig – vor allem, weil es mein letztes Jugendjahr ist und ich fest daran glaube, dass in unserer Mannschaft unglaublich viel Potenzial steckt.
Wir verfolgen ein gemeinsames sportliches Ziel, für das wir mit viel Leidenschaft arbeiten. Dabei sind sowohl das Team als auch das Trainerteam ein absolut eingeschworener Haufen. Über die Jahre sind echte Freundschaften entstanden und genau das macht diese Zeit für mich so besonders wertvoll.
Für die neue Saison wünsche ich mir vor allem, dass wir als Team weiterhin so viel Freude am gemeinsamen Handball haben und diese besondere Atmosphäre bewahren. Gleichzeitig möchte ich mich persönlich weiterentwickeln, neue Herausforderungen annehmen und über mich selbst hinauswachsen.
Was waren deine Beweggründe für diesen Wechsel?
Romy: Die Entscheidung, meinen Heimatverein zu verlassen, ist mir wirklich nicht leichtgefallen. Ich bin meinem Verein und all den Menschen, vor allem Frank Rohrmeier welcher mich über viele Jahre als Trainer begleitet und unterstützt hat, sehr dankbar. Dennoch ist mir mein letztes Jahr in der A-Jugend-Bundesliga unglaublich wichtig, und ich wollte diese Chance unbedingt nutzen.
Da ich im kommenden Jahr mein duales Studium bei Adidas in Herzogenaurach sowie an der Dualen Hochschule in Heilbronn beginne, wäre es für mich organisatorisch nicht möglich gewesen, weiter in zwei Vereinen parallel zu spielen. Die Entscheidung für den TuS Steißlingen macht es mir deutlich leichter, sowohl in der Regionalliga als auch in der A-Jugend-Bundesliga aktiv zu sein, ohne große Abstriche machen zu müssen.
Ich freue mich jetzt sehr auf die neue Herausforderung und darauf, gemeinsam mit diesem jungen, motivierten Team in der Regionalliga und der Jugend-Bundesliga richtig durchzustarten.
Wie waren deine bisherigen Erfahrungen beim TuS?
Romy: Meine bisherigen Jugendjahre beim TuS Steißlingen sind etwas, worauf ich unglaublich stolz und dankbar zurückblicke. Wenn ich daran denke, was wir in den letzten Jahren gemeinsam erreicht haben, erfüllt mich das jedes Mal mit Freude. Wir sind damals in der Regionalliga gestartet und stehen nun schon im zweiten Jahr in Folge in der Bundesliga und auch in der kommenden Saison wieder. Das fühlt sich einfach großartig an.
Am eindrucksvollsten war für mich definitiv das Rückspiel gegen Hannover in der vergangenen Saison. Wir hatten das Hinspiel deutlich verloren und wussten, dass wir mit sechs Toren Unterschied gewinnen müssen. Trotzdem sind wir als Team dorthin gefahren mit dem Gedanken: ,,Wir geben noch einmal alles und kämpfen bis zum Schluss füreinander‘‘. Und dann standen wir tatsächlich zwischenzeitlich mit genau diesen sechs Toren vorne. Auch wenn es am Ende knapp nicht gereicht hat, waren wir danach überglücklich. Wir sind uns in die Arme gefallen, haben in der Kabine vor lauter Emotionen geweint, nicht aus Enttäuschung, sondern weil die gesamte Saison etwas ganz Besonderes war.
Wenn ich heute daran zurückdenke, bekomme ich immer noch Gänsehaut und ein Kribbeln im Bauch.
Vielen Dank Romy für deinen Einblick und wir freuen uns schon darauf mit dir nicht nur die A-Jugend Bundesliga zu bestreiten sondern auch darauf mit dir im Aktivenbereich die gemeinsamen Ziele zu verfolgen.
Die Mannschaft wird unterstützt von der Baumschule Ammann.
Foto: Stefan Matthis
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