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Jannik Hohlweg verlässt den TuS Steißlingen zum Saisonende

Der TuS Steißlingen steht vor einer wichtigen personellen Veränderung: Rückraumspieler Jannik Hohlweg wird den Verein zum Ende der laufenden Saison verlassen und sich der HSG Konstanz in der 3. Liga anschließen. Der 21jährige Linkshänder gehörte in den vergangenen drei Jahren zu den prägenden Figuren des Regionalliga-Teams.

Hohlweg entwickelte sich in Steißlingen zu einem zentralen Leistungsträger und trug mit konstant starken Auftritten maßgeblich zu den jüngsten Erfolgen des Vereins bei – darunter zwei südbadische Meistertitelsowie der Aufstieg in die Regionalliga.

„Jannik ist ein herausragender Spieler mit enormem Potenzial und gleichzeitig ein äußerst sympathischer, feiner Kerl“, betont Manager Philipp Stoller. Der Wechsel in die höhere Spielklasse sei aufgrund seiner Entwicklung „fast automatisch“ gewesen. „Er ist bei uns zu einem echten Schlüsselspieler gereift – und die 3. Liga muss noch lange nicht das Ende seiner Karriere sein.“

In der ersten Saisonhälfte stand Hohlweg dem Team aufgrund eines Auslandssemesters in Barcelona nur eingeschränkt zur Verfügung und absolvierte bislang lediglich ein Ligaspiel. Umso größer ist die Vorfreude auf seine Rückkehr für die Rückrunde, in der er die Mannschaft noch einmal verstärken wird.

Parallel dazu arbeitet der TuS bereits intensiv an einer Nachfolgelösung. Laut Stoller befindet sich die Suche nach geeigneten Kandidaten „kurz vor dem Abschluss“.

Der Verein bedankt sich ausdrücklich bei Hohlweg für seinen Einsatz, seine Leistungen und seine Verbundenheit. Die gesamte TuSFamilie wünscht ihm viel Erfolg bei seiner neuen sportlichen Herausforderung sowie einen erfolgreichen Abschluss seines Studiums. „Wir sind stolz auf seine Entwicklung und wünschen ihm nur das Beste“, heißt es aus der Vereinsspitze.

Auch Hohlweg selbst blickt mit Wehmut, aber auch Dankbarkeit auf seine Zeit im Mindlestal zurück: „Die Entscheidung zu wechseln ist mir schwergefallen. Die Mannschaft und der Verein sind mir echt ans Herz gewachsen. Ohne sie wäre ich nicht da, wo ich heute bin.“

Foto: Stefan Matthis