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Herren 2:Großer Derby-Kampf

Beim Spitzenreiter HSG Mimmenhausen/Mühlhofen lieferten die Steißlinger Racoons eine leidenschaftliche Partie ab und schnupperten lange an der Sensation. Am Ende musste man sich der Routine des Favoriten knapp mit 30:26 (14:16) geschlagen geben.

Der TuS startete wie die Feuerwehr in die Begegnung. Während der Tabellenführer noch nach seinem Rhythmus suchte, waren unsere Jungs bereits auf Betriebstemperatur. Nach nur fünf gespielten Minuten erschien ein 1:6-Vorsprung auf der Anzeigetafel. Zwar fand die HSG im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit besser ins Spiel und nutzte ihre individuelle Klasse, doch der TuS behielt die Nerven und die Oberhand. Mit einer hochverdienten 14:16-Führung ging es für die Blau-Weißen in die Kabinen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der TuS das Team, das den Takt angab. Bis zur 43. Spielminute verwaltete man die Führung geschickt und leidenschaftlich. Erst dann gelang dem Favoriten der Ausgleich zum 21:21.

In der nun folgenden Crunchtime zeigte die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen, warum sie an der Spitze steht: In den entscheidenden Momenten agierten die Gastgeber etwas routinierter und abgeklärter. Der TuS versuchte mit aller Macht gegenzusteuern, konnte die Wende aber nicht mehr verhindern. Trotz der 30:26-Niederlage kann die Mannschaft extrem stolz auf das Gezeigte sein – man hat dem Klassenprimus über fast 50 Minuten alles abverlangt.

Mit 11:21 Punkten rangiert der TuS Steißlingen weiterhin auf einem soliden 9. Tabellenplatz. Die Leistung gegen das Top-Team der Liga gibt enorm viel Rückenwind für die kommenden Aufgaben im Kampf um den Klassenerhalt.

Lange Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht: Bereits am kommenden Sonntag steht das nächste wichtige Heimspiel an. Dann empfängt der TuS den TV Aixheim in der heimischen Halle.

Patrick Euchner (7), Luca Tassone (5), Julian Bartels (4), Manuel Müller (4), David Maier (3), Simon Hilpert (1), Noel Kurth (1), Steffen Maier (1), Rico Kuppel, Nico Maier, Jona Reichel, Fabian Rihm, Philipp Leonard Schäffer 

Foto: Stefan Matthis