Die Partie in der heimischen Halle begann wie aus einem Guss. Der TuS war von der ersten Sekunde an präsent und überrollte die Gäste förmlich. In der 10. Spielminute leuchtete eine beeindruckende 7:2-Führung von der Anzeigetafel. Alles sah nach einem entspannten Handballnachmittag aus.
Doch der TV Aixheim bewies, warum man sie in diesem Jahr nicht unterschätzen darf. Die Gäste fanden Minute um Minute besser in die Partie, stabilisierten ihre Abwehr und nutzten im Angriff ihre Chancen konsequent aus. Der komfortable Vorsprung des TuS schmolz dahin, und kurz vor dem Pausenpfiff drehten die Gäste die Partie sogar komplett – mit einem knappen 15:16-Rückstand ging es für unsere Jungs in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein echter Schlagabtausch auf Augenhöhe. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, und es entwickelte sich ein nervenaufreibendes Duell, in dem um jeden Zentimeter Hallenboden gefightet wurde.
In der entscheidenden Schlussphase bewies der TuS Steißlingen jedoch die reiferen Nerven. Während die Gäste in den letzten Minuten den Faden verloren, blieben unsere Racoons konzentriert, verwandelten ihre Chancen sicher und rührten in der Defensive Beton an. Am Ende stand ein hart erarbeiteter, aber verdienter 29:25-Erfolg zu Buche.
Diese zwei Zähler sind im Kampf um den Klassenerhalt Gold wert. Mit nun 13:21 Punkten macht der TuS einen Satz in der Tabelle und steht nun auf einem hervorragenden 8. Platz. Die Formkurve der letzten Wochen zeigt nach oben.
Nach diesem Kraftakt darf die Mannschaft erst einmal tief durchatmen, denn am nächsten Wochenende steht eine spielfreie Woche an. Zeit, um kleine Blessuren auszukurieren und Kraft zu tanken, denn am 22. März wartet das nächste Highlight: Der TV Weilstetten 2 gastiert in Steißlingen. Hier haben unsere Jungs nach der deutlichen Hinspielniederlage noch eine Rechnung offen.
Nico Maier, Lukas Ring (beide Tor), Fabian Rihm (9), Manuel Müller (5), Philipp Klotz (4), Julian Bartels (3), Patrick Euchner (2), Steffen Maier (2), Simon Hilpert (1), Jona Reichel (1), Philipp Leonard Schäffer (1), Noah Stolpa (1), Claudio Gattinger, Rico Kuppel, Noel Kurth
Foto: Stefan Matthis
















