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Herren 2: Unterliegen knapp im Schwarzwald

Die Steißlinger mussten sich bei der SG Dunningen/Schramberg nach einem packenden Duell mit 29:27 (14:15) geschlagen geben. Trotz einer Aufholjagd in der Schlussphase reichte es am Ende nicht, um Punkte aus dem Schwarzwald zu entführen.

Von Beginn an hielten die Steißlinger Racoons gegen den Tabellenfünften voll dagegen. Es entwickelte sich ein echtes Kampfspiel, bei dem sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Die Defensive stand solide, und im Angriff wurden die Chancen konsequent genutzt. Lohn der Mühen war eine knappe, aber verdiente 14:15-Führung, mit der der TuS in die Kabinen ging.

Nach dem Seitenwechsel verlor der TuS jedoch leider den Faden. Während die Gastgeber hellwach aus der Kabine kamen und sofort das Tempo anzogen, fand der TuS zunächst nicht in seinen Rhythmus. Die SG Dunningen/Schramberg nutzte diese Schwächephase eiskalt aus: Bis zur 39. Spielminute erspielten sich die Hausherren eine deutliche 21:15-Führung. Dieser 6-Tore-Rückstand erwies sich als schwere Hypothek für den weiteren Verlauf der Partie.

Wer dachte, die Racoons würden sich nun aufgeben, sah sich getäuscht. Mit viel Herzblut und Leidenschaft kämpfte sich der TuS Tor um Tor wieder heran. Die Abwehr rührte wieder Beton an, und im Angriff wurde wieder mutiger agiert. In der Schlussphase kam man noch einmal bedrohlich nahe, doch die Zeit rann den Steißlingern schlichtweg davon. Am Ende stand eine knappe 29:27-Niederlage auf der Anzeigetafel. 

Lange Trübsal blasen ist nicht angesagt, denn das Beste kommt zum Schluss! Am kommenden Sonntag bestreiten die Herren 2 ihr letztes Saisonspiel. Und was könnte es Schöneres geben, als die Spielzeit mit einem echten Kracher zu beenden? Zu Gast im Sportpark Mindlestal ist die SG Allensbach/Dettingen-Wallhausen. Ein Derby zum Abschluss – die perfekte Gelegenheit, um sich mit einem Sieg von den Fans zu verabschieden und die Saison gebührend zu feiern!

Nico Maier, Arne Nägele (beide Tor), Fabian Rihm (9), Patrick Euchner (4), Steffen Maier (4), Claudio Gattinger (3), Simon Hilpert (2), Jona Reichel (2), David Maier (1), Manuel Müller (1), Noah Stolpa (1), Sascha Oexle

Foto: Stefan Matthis