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Herren 2: Offensiv-Spektakel im Mindlestal

In einer torreichen und hochdynamischen Partie besiegten die Herren 2 die HSG Schwenningen verdient mit 39:33 (19:17). Mit diesem Heimsieg sammelt der TuS zwei extrem wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt und festigt einen starken Mittelfeldplatz.

Von der ersten Minute an drückten beide Mannschaften aufs Gaspedal. Es entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch, bei dem das Tempo kaum Zeit zum Durchatmen ließ. Während die Offensive der Racoons glänzte und sich immer wieder erfolgreich durch die gegnerischen Reihen kombinierte, hatte man in der Defensive phasenweise das Nachsehen gegen die physisch starken Gäste.

Dennoch bewiesen die Steißlinger den längeren Atem in Durchgang eins: Kurz vor dem Seitenwechsel gelang es dem TuS, sich mit konzentrierten Abschlüssen einen kleinen Vorteil zu erspielen und mit einer 19:17-Führung in die Kabine zu gehen.

Die zweite Halbzeit begann mit einer Drangphase der Gäste. Schwenningen glich zunächst aus und drohte, das Spiel zu kippen. Doch wer dachte, der TuS würde nun nervös werden, sah sich getäuscht. Die Racoons blieben ruhig, hielten an ihrem Matchplan fest und antworteten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Tor um Tor setzte man sich nach der Schwächephase wieder ab. In der Schlussphase spielten die Blau-Weißen ihre Kondition und Spielfreude konsequent aus, sodass am Ende ein deutlicher und hochverdienter 39:33-Sieg auf der Anzeigetafel leuchtete. Die Revanche für die Hinspielniederlage ist damit mehr als geglückt!

Mit nun 16:24 Punkten steht der TuS Steißlingen weiterhin auf einem hervorragenden 8. Tabellenplatz. Besonders wichtig: Der Vorsprung auf die unteren Ränge wächst weiter an, und das Team beweist aktuell eine Formstärke, die viel Selbstvertrauen für die verbleibenden Partien gibt.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt jedoch nicht, denn am kommenden Samstag ist man zu Gast bei der SG Dunningen/Schramberg.

Rico Kuppel, Arne Nägele (beide Tor), Fabian Rihm (13), Patrick Euchner (8), Steffen Maier (6), Manuel Müller (4), David Maier (2), Noah Stolpa (2), Luca Tassone (2), Leon Hufnagel (1), Raphael Renz (1), Claudio Gattinger, Simon Hilpert, Philipp Leonard Schäffer