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Herren 2: Intensiver Kampf vor Jahresabschluss

Im letzten Spiel des Jahres 2025 musste sich der TuS Steißlingen vor heimischem Publikum dem Favoriten SG Dunningen/Schramberg knapp mit 28:31 (10:16) geschlagen geben. Obwohl das Ergebnis eine Niederlage bedeutet, kann der TuS auf eine sehr gute und intensive Partie zurückblicken, in der man dem Tabellenzweiten alles abverlangte.

Die Partie begann ausgeglichen. Bis zur 13. Spielminute beim Stand von 5:5 konnten sich beide Teams keinen entscheidenden Vorteil verschaffen. Dann jedoch erspielten sich die Gäste einen kleinen Vorsprung. Das Hauptproblem der Steißlinger war der starke Angriff der SG Dunningen/Schramberg, der über weite Strecken nur schwer in den Griff zu bekommen war.

Obwohl der TuS alles versuchte, um den Anschluss zu halten, zog der Favorit kurz vor dem Seitenwechsel noch einmal davon und nutzte die Schwächephase der Steißlinger konsequent aus. Mit einem Rückstand von 10:16 ging man in die Kabine – eine große Hypothek für den zweiten Durchgang.

In der zweiten Halbzeit zeigte der TuS Steißlingen eine beeindruckende Reaktion. Die Mannschaft steigerte sich defensiv und lieferte dem Tabellenzweiten einen Kampf auf Augenhöhe. Der TuS verlangte dem Favoriten alles ab und bewies, dass man auch gegen Spitzenteams mithalten kann.

Trotz des großen Kampfgeistes und einer starken kämpferischen Leistung in der zweiten Hälfte reichte es am Ende nicht mehr, den deutlichen Rückstand aus der ersten Halbzeit komplett aufzuholen. Man musste sich der SG Dunningen/Schramberg knapp mit 28:31 geschlagen geben. Dennoch kann die Mannschaft mit Stolz auf die gezeigte Intensität und Moral blicken.

Mit 7:15 Punkten beendet der TuS Steißlingen die erste Saisonhälfte auf dem 10. Tabellenplatz. Nun steht die wohlverdiente Winterpause an, die zur Erholung und intensiven Vorbereitung auf die Rückrunde genutzt wird.

Der TuS Steißlingen ist am 25. Januar 2026 wieder gefordert, wenn der Spielbetrieb wieder aufgenommen wird.

Rico Kuppel, Nico Maier (beide Tor), Fabian Rihm (9), Patrick Euchner (4), Cedric Wiedmann (4), Leon Hufnagel (3), Philipp Leonard Schäffer (3), Julian Bartels (1), Claudio Gattinger (1), Simon Hilpert (1), Jonas Rimmele (1), Luca Tassone (1), Sascha Oexle, Jona Reichel, Noah Stolpa

Foto: Stefan Matthis