Von Beginn an entwickelte sich eine Begegnung mit extrem hoher Schlagzahl. Beide Mannschaften fanden sofort ihren Rhythmus und suchten den schnellen Weg zum Tor. Es entwickelte sich eine kurzweilige Partie, in der die Führung ständig wechselte. Der TuS präsentierte sich im Angriff variabel und defensiv stabil genug, um den formstarken Waiblingern Paroli zu bieten. Mit einer knappen, aber verdienten 17:19-Führung für die Blau-Weißen ging es in die Kabinen.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spielniveau zunächst hoch. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen, und die Zuschauer in der Rundsporthalle sahen einen echten Handball-Krimi. Bis zur 50. Spielminute beim Stand von 26:26 deutete alles auf eine spannende Crunchtime und eine mögliche Punkteteilung hin. Doch dann verlor der TuS völlig den Faden. Während Waiblingen die Intensität noch einmal steigern konnte, häuften sich auf Steißlinger Seite die Fehler. Im Angriff fehlte plötzlich die Durchschlagskraft, und in der Defensive fand man keinen Zugriff mehr auf die eiskalt agierenden Gastgeber. Innerhalb weniger Minuten setzte sich der VfL entscheidend ab und verwandelte das Unentschieden in einen klaren Heimsieg.
Viel Zeit zum Hadern bleibt nicht. Am kommenden Samstag empfangen die Herren 1 den HC Neuenbürg 2000 in der heimischen Mindlestal-Sporthalle. Vor eigenem Publikum will die Mannschaft die Konstanz über die vollen 60 Minuten zurückgewinnen und die nächsten Punkte einfahren.
Leon Sieck, Lukas Ring (beide Tor), Robin Schmidt (9), Florian Riegler (7), Lennart Sieck (4), Marius Dreher (3), Julian Bartels (2), Daniel Weber (1), Cedric Wiedmann (1), Luca Wilke (1), Niklas Bartels, Niklas Ruß, Philipp Leonard Schäffer
Foto: Stefan Matthis
















