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Herren 1: Unterliegen in Willstätt

In einer extrem temporeichen und torreichen Begegnung mussten sich die Steißlinger am Samstagabend der HSG Willstätt/Hanauerland geschlagen geben. Trotz einer phasenweise starken Offensivleistung reichte es am Ende nicht für Punkte, da vor allem in der Defensive der nötige Zugriff fehlte.

Die Gastgeber aus der Ortenau erwischten den besseren Start und setzten den TuS früh unter Druck. In der 5. Spielminute sah sich die Mannschaft von Jürgen Herr bereits mit einem 1:4-Rückstand konfrontiert. Doch die Steißlinger fanden nach und nach besser in die Partie. Man stellte sich auf die körperlich robuste Spielweise der HSG ein und fand spielerische Mittel, um zum Erfolg zu kommen. In der 10. Minute gelang folgerichtig der erste Ausgleich.

Nachdem Willstätt zunächst wieder die Führung übernahm, nutzte der TuS eine Schwächephase der Hausherren konsequent aus. Mit einem starken Lauf setzten sich die Steißlinger in der 22. Minute auf 15:19 ab. Die HSG ließ sich jedoch nicht abschütteln und kämpfte sich bis zum Pausenpfiff wieder heran, sodass es mit einem leistungsgerechten 21:21 in die Kabinen ging.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Tempo auf beiden Seiten enorm hoch. Zunächst legte wieder Willstätt vor, doch der TuS blieb hartnäckig. In der 42. Minute glichen die Steißlinger erneut aus und schafften es sogar, die Partie kurzzeitig zu ihren Gunsten zu drehen.

In der entscheidenden Schlussphase bewies die HSG Willstätt/Hanauerland jedoch die stärkeren Nerven und schien am Ende auch über die größeren Kraftreserven zu verfügen. Während der TuS im Angriff weiterhin erfolgreich war, fehlte in der Abwehr die letzte Konsequenz und Gegenwehr, um die Gastgeber entscheidend zu stoppen. So musste man sich am Ende mit 38:41 geschlagen geben.

Mit dieser Niederlage weist der TuS Steißlingen nun ein Punktekonto von 30:18 auf. Besonders die 41 Gegentore zeigen deutlich, wo an diesem Wochenende der Hebel nicht wie gewohnt umgelegt werden konnte. Dennoch gilt es nun, den Kopf oben zu behalten und die positiven Ansätze aus dem Angriffsspiel mit in die nächste Trainingswoche zu nehmen. Am kommenden Wochenende gilt es, in der heimischen Mindlestal-Halle wieder zu gewohnter defensiver Stabilität zurückzufinden und die nächsten Punkte einzufahren.

Leon Sieck (1), Erik Seeger (beide Tor), Florian Riegler (8), Samuel Wendel (8), Jannik Hohlweg (5), Lennart Sieck (5), Marius Dreher (4), Robin Schmidt (3), Daniel Weber (3), Niklas Ruß (1), Philipp Klotz, Noah Stolpa, Cedric Wiedmann, Luca Wilke

Foto: Stefan Matthis