Vom Anpfiff weg entwickelte sich genau die Partie, die man bei zwei punktgleichen Mannschaften erwarten durfte: Ein offener Schlagabtausch, bei dem sich kein Team entscheidende Vorteile erarbeiten konnte. Beide Mannschaften setzten auf ein extrem hohes Tempo und eine sehr dynamische Spielweise im Angriff. Die Defensive beider Seiten war gefordert, den schnellen Ballstafetten der Gegner standzuhalten. Zur Pause spiegelte der knappe Stand von 16:15 den intensiven Spielverlauf wider – es war ein echter Abnutzungskampf, bei dem Kleinigkeiten über die Führung entschieden.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Intensität hoch. Der TuS schaffte es jedoch, in den entscheidenden Momenten kühlen Kopf zu bewahren. Angetrieben von der lautstarken Unterstützung im Mindlestal blieb die Mannschaft ihrer Linie treu und suchte immer wieder den schnellen Abschluss.
Besonders in der Schlussphase zahlte sich der große Kampfgeist aus. Während Weinsberg alles versuchte, um das Spiel erneut zu drehen, hielt der TuS mit einer geschlossenen Teamleistung dagegen. Mit 39 erzielten Treffern unterstrichen die Steißlinger erneut ihre derzeitige Offensivstärke und sicherten sich den verdienten 39:35-Heimsieg.
Durch diesen Erfolg klettert der TuS Steißlingen auf 32:18 Punkte und lässt den TSV Weinsberg hinter sich. Zwar reichte der 4-Tore-Vorsprung nicht ganz aus, um auch den direkten Vergleich (Hinspiel: 34:39) zu drehen, doch in der aktuellen Tabellensituation wiegt der doppelte Punktgewinn deutlich schwerer.
Erik Seeger, Leon Sieck (beide Tor), Samuel Wendel (11), Luca Wilke (8), Florian Riegler (5), Niklas Ruß (4), Robin Schmidt (4), Jannik Hohlweg (2), Cedric Wiedmann (2), Marius Dreher (1), Lennart Sieck (1), Daniel Weber (1), Julian Bartels, Philipp Klotz, Philipp Leonard Schäffer, Luis Stoller
Foto: Stefan Matthis
















