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Herren 1: dominieren Schwäbisch Gmünd auch im Rückspiel

Nach dem sensationellen Hinspielsieg haben die Steißlinger bewiesen, dass dieser Erfolg kein Zufall war. In einer beeindruckenden Art und Weise bezwang das Team von Jürgen Herr das Team aus Schwäbisch Gmünd erneut und festigt damit seine Position in der oberen Tabellenhälfte.

Dass der TuS nach der späten Punkteteilung in Neuhausen auf Wiedergutmachung aus war, spürte man ab der ersten Sekunde. Die Hausherren agierten extrem konzentriert und lagen über die gesamte Spielzeit nicht ein einziges Mal im Rückstand.

Nach einem ausgeglichenen Beginn bis zum 3:3 in der 7. Spielminute zündete der TuS den Turbo. Mit einer bärenstarken Defensivleistung und schnellen Umschaltspiel erarbeitete man sich bis zur 16. Minute eine komfortable 11:5-Führung. Diesen Vorsprung verwaltete die Mannschaft routiniert und ging mit einem verdienten 16:12 in die Kabinen.

Auch im zweiten Durchgang ließen die Steißlinger nichts mehr anbrennen. Zwar versuchten die Gäste aus Schwäbisch Gmünd alles, um den Anschluss wiederherzustellen und blieben stetig in Schlagdistanz, doch der TuS behielt in den entscheidenden Momenten die Nerven.

Der Erfolg beruhte an diesem Abend auf einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Das Team funktionierte als Einheit, traf in der Offensive viele richtige Entscheidungen und ließ sich auch von der Härte des Top-Teams nicht aus dem Konzept bringen. Am Ende leuchtete ein hochverdienter 36:32-Heimsieg von der Anzeigetafel.

Dieser „Doppel-Sieg“ gegen einen der Aufstiegsaspiranten sorgt für ordentlich Bewegung im Tableau: Die Herren 1 klettern mit nun 22:14 Punkten auf einen hervorragenden 7. Platz der Regionalliga. Damit hat der TuS den Anschluss an das obere Drittel hergestellt.

Lange feiern kann das Team jedoch nicht, denn bereits am kommenden Wochenende wartet die nächste Aufgabe. Die Steißlinger sind zu Gast beim TV Plochingen und wollen dort den aktuellen Lauf fortsetzen, um direkt nachzulegen.

Lukas Ring, Erik Seeger, Leon Sieck (alle Tor), Daniel Weber (9), Robin Schmidt (7), Florian Riegler (5), Jannik Hohlweg (4), Niklas Ruß (3), Samuel Wendel (3), Niklas Bartels (1), Marius Dreher (1), Stefan Maier (1), Cedric Wiedmann (1), Luca Wilke (1), Philipp Leonard Schäffer, Noah Stolpa

Foto: Stefan Matthis