Man merkte beiden Teams an, dass der Rhythmus nach der mehrwöchigen Unterbrechung erst wieder gefunden werden musste. In der ersten Halbzeit taten sich die Steißlingerinnen gegen die Gastgeberinnen schwer und liefen stetig einem Rückstand hinterher. Mit einem 19:15-Rückstand ging es in die Kabine – eine Hypothek, die es im zweiten Durchgang wettzumachen galt.
Mit viel Leidenschaft und Herzblut gelang es dem TuS, sich wieder heranzukämpfen und die Partie bis in die Schlussphase offen zu halten. In dieser Phase blitzte das Potenzial der jungen Talente immer wieder auf, und ein Punktgewinn schien zum Greifen nah.
In den entscheidenden Minuten machten sich dann jedoch die fehlende Routine und der hohe Kraftaufwand der Aufholjagd bemerkbar. Während die Steißlingerinnen alles in die Waagschale warfen, fehlten am Ende die letzten Körner und die nötige Abgeklärtheit in den Details, um das Spiel komplett zu drehen.
Trotz der 32:28-Niederlage kann das Team erhobenen Hauptes aus dieser ersten Partie des Jahres gehen. Die gezeigte Einstellung macht definitiv Lust auf die kommenden Aufgaben.
Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht: Bereits am kommenden Wochenende sind die Steißlingerinnen wieder gefordert. Dann geht die Reise zur HSG Dreiland. Dort will das Team an die starke kämpferische Leistung anknüpfen und die ersten Punkte im neuen Jahr einfahren!
Sarah Riebel, Jule Kalbfell (beide Tor), Lena Schoch (12), Rebecca Maier (6), Isabella Scherer (4), Shauna June Heuken (2), Lisa Meschenmoser (2), Sophia Störtzer (1), Lena Zeininger (1), Laura Baumann, Xenia Lehn
Foto: Stefan Matthis
















