Die Gastgeberinnen aus Dreiland erwischten den besseren Start und setzten die Steißlinger Racoons zunächst unter Druck. Doch der TuS bewiesen Moral: Nach und nach fand man besser in die Begegnung, stabilisierte die Defensive und konnte zwischenzeitlich sogar selbst die Führung übernehmen.
Besonders in der Abwehr hatte man sich vorgenommen, mehr Gegenwehr zu leisten, was über weite Strecken hervorragend gelang. So entwickelte sich ein packender Schlagabtausch, bei dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Folgerichtig ging es mit einem leistungsgerechten 14:14-Unentschieden in die Kabinen.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Es blieb ein leidenschaftlicher Kampf auf Augenhöhe. Die HSG Dreiland legte meist ein bis zwei Tore vor, doch der TuS ließ sich zu keinem Zeitpunkt abschütteln und blieb den Gastgeberinnen dicht auf den Fersen.
In der alles entscheidenden Schlussphase fehlte dem TuS jedoch das nötige Quäntchen Glück. Während die Steißlingerinnen alles versuchten, bewies die HSG Dreiland die stärkeren Nerven und behielt in den letzten Minuten die Oberhand. Mit 27:25 blieb der Heimsieg letztlich im Dreiländereck – eine bittere Niederlage für unsere Damen, die für ihren Einsatz eigentlich einen Punkt verdient gehabt hätten.
Nach dieser intensiven Partie kommt die kleine Pause gerade recht. Der TuS Steißlingen hat nun ein spielfreies Wochenende vor sich, um die Akkus aufzuladen und kleine Blessuren auszukurieren.
Weiter geht es dann am 22. Februar in der heimischen Mindlestal-Halle. Dann empfangen die Steißlingerinnen die SG Maulburg/Steinen und wollen vor heimischem Publikum unbedingt wieder doppelt punkten!
Sarah Riebel, Tamara Brandt (beide Tor), Lena Zeininger (7), Romy Auer (5), Sophia Störtzer (4), Lisa Meschenmoser (3), Anna Hoffmann (2), Alana-Ciara Zanger (2), Isabella Scherer (1), Anne Utzler (1)
Foto: Stefan Matthis
















