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Damen 1: Souveräner Auswärtssieg

Am Sonntagnachmittag feierte das Team von Holger Hafner einen deutlichen 34:25-Erfolg bei der Reserve der HSG Freiburg und unterstrich damit eindrucksvoll die aktuelle Top-Form.

Wer einen Start-Ziel-Sieg erwartet hatte, sah sich zunächst getäuscht. Die Gastgeberinnen aus Freiburg hielten zu Beginn leidenschaftlich dagegen. Bis zur 22. Spielminute entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich kein Team absetzen konnte. Beim Stand von 11:11 war die Partie völlig offen, und der TuS musste hart für seine Chancen arbeiten.

Doch kurz vor dem Seitenwechsel ging der sprichwörtliche Ruck durch die Steißlinger Mannschaft. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung in den letzten acht Minuten der ersten Hälfte gelang es, die Kontrolle zu übernehmen. Dank einer nun aggressiveren Deckung und effizienteren Abschlüssen erspielte sich der TuS bis zur Halbzeitsirene eine verdiente 17:12-Führung.

In Durchgang zwei ließen die Steißlingerinnen dann nichts mehr anbrennen. Die Basis für den deutlichen Erfolg legte die Hintermannschaft: Eine bärenstarke Abwehrarbeit im Verbund mit glänzenden Paraden im Tor zog den Freiburgerinnen früh den Zahn.

Die daraus resultierenden Ballgewinne wurden eiskalt genutzt. Mit gewohnt hohem Tempo schaltete der TuS blitzschnell um und kam über die erste und zweite Welle zu einfachen Toren. Der Vorsprung wuchs kontinuierlich an, sodass am Ende ein auch in dieser Höhe verdienter 34:25-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel leuchtete.

Mit diesem Erfolg festigt der TuS Steißlingen seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte und beweist, dass man die Konzentration auch gegen vermeintliche Außenseiter über 60 Minuten hochhalten kann. Die Mannschaft hat den Schwung aus der Vorwoche perfekt mitgenommen und strotzt vor dem nächsten Spieltag nur so vor Selbstvertrauen.

Jule Kalbfell, Eva Streit (beide Tor), Kim Espinosa (11), Gina Wöhr (8), Marie Knobelspies (4), Janine Lauth (3), Hanna Denzler (2), Celina Frölich (2), Luisa Hezel (1), Nina Markus (1), Anne Riedle (1), Aliya Spoo (1), Janne Fehringer

Foto: Stefan Matthis