Die Partie begann zunächst verhalten. In der Anfangsphase tat sich der TuS noch schwer, sich entscheidend abzusetzen, sodass es bis zur 13. Spielminute (5:6) ein enges Rennen blieb. Doch dann ging der erhoffte Ruck durch die Mannschaft: Mit einer gesteigerten Konzentration in Abwehr und Angriff bauten die Steißlingerinnen die Führung bis zur 24. Minute auf 7:13 aus.
Kurz vor der Pause schlichen sich jedoch einige Unkonzentriertheiten und technische Fehler in das Steißlinger Spiel ein. Die Gastgeberinnen aus Rintheim nutzten diese Phase, um den Anschluss wiederherzustellen und den Rückstand bis zum Seitenwechsel auf 13:16 zu verkürzen.
Auch nach dem Wiederanpfiff blieb es zunächst bei einem Drei-Tore-Vorsprung. Rintheim kämpfte tapfer und hielt den Abstand bis zur 44. Spielminute konstant. Doch das Team um Holger Hafner bewahrte die Ruhe und legte in der letzten Viertelstunde noch einmal deutlich nach.
Dank einer nun wieder sehr konzentrierten Abwehrarbeit gelangen Ballgewinne, die konsequent in das gefürchtete Tempospiel umgemünzt wurden. In den letzten 15 Minuten überrannte der TuS die Karlsruherinnen förmlich. Mit einem beeindruckenden Schlussspurt schraubten die Steißlingerinnen das Ergebnis in die Höhe und feierten am Ende einen auch in dieser Höhe verdienten 23:35-Sieg.
Nach diesem erfolgreichen Auswärtstrip steht für die Damen nun erst einmal ein spielfreies Wochenende auf dem Programm, um die Kräfte für die kommenden Aufgaben zu bündeln. Weiter geht es am 21. Februar, wenn man in der heimischen Mindlestalhalle die HG Schwetzingen/Oftersheim empfängt. Ziel wird es sein, den positiven Lauf fortzusetzen und die nächsten Punkte einzufahren.
Eva Streit, Jule Kalbfell (beide Tor), Kim Espinosa (10), Gina Wöhr (8), Celina Frölich (5), Marie Knobelspies (3), Janine Lauth (3), Hanna Denzler (2), Aliya Spoo (2), Janne Fehringer (1), Luisa Hezel (1), Nina Markus
Foto: Stefan Matthis
















