Der TuS startete konzentriert und hellwach in die Partie. In den ersten 15 Minuten fanden die Steißlingerinnen immer wieder die Lücken in der gegnerischen Abwehr und standen defensiv stabil. Bis zur 20. Spielminute behauptete der TuS die Führung und kontrollierte das Geschehen auf der Platte. Es deutete vieles darauf hin, dass man der Favoritenrolle gerecht werden würde.
Doch ab der 20. Minute wendete sich das Blatt. Mehrere Faktoren spielten den Gastgeberinnen dabei in die Karten. Im Steißlinger Angriffsspiel schlichen sich unnötige Ballverluste und Ungenauigkeiten ein. Hinzu kam, dass die Schwaikheimer Torfrau zur Höchstform auflief reihenweise beste Einwurfmöglichkeiten des TuS entschärfte. Die Sportfreunde nutzten diese Schwächephase eiskalt aus, glichen aus und zogen bis zum Seitenwechsel auf 16:13 davon.
In der zweiten Halbzeit hoffte man auf eine ähnliche Wende wie in den vergangenen Wochen, doch der "rote Faden" blieb an diesem Abend unauffindbar. Schwaikheim agierte beflügelt durch den Vorsprung und die Kulisse. Die Steißlingerinnen fanden kein wirksames Mittel mehr, um den Rückstand entscheidend zu verkürzen oder die Partie erneut zu drehen. Am Ende leuchtete ein deutliches 30:23 auf der Anzeigetafel.
Trotz der Niederlage belegt der TuS Steißlingen mit nun 19:15 Punkten weiterhin den 6. Tabellenplatz. Es gilt nun, das Spiel schnell zu analysieren und die Fehler abzustellen, denn viel Zeit zum Grübeln bleibt nicht. Bereits am kommenden Wochenende empfängt man die HSG Leinfelden-Echterdingen in der Mindlestalhalle. Vor heimischer Kulisse will das Team die passende Reaktion zeigen und wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.
Eva Streit, Jule Kalbfell (beide Tor), Kim Espinosa (8), Gina Wöhr (6), Hanna Denzler (3), Celina Frölich (2), Janine Lauth (2), Janne Fehringer (1), Marie Knobelspies (1), Shauna June Heuken, Luisa Hezel, Anna Hoffmann, Nina Markus
Foto: Stefan Matthis
















