Der Grundstein für die Niederlage wurde bereits vor der Pause gelegt. Durch zu viele eigene, unnötige Fehler baute man die Gastgeberinnen aus Leverkusen immer wieder auf. Diese nutzten die Nachlässigkeiten der Steißlingerinnen konsequent und bestraften sie knallhart, sodass der TuS mit einem deutlichen Acht-Tore-Rückstand in die Halbzeit gehen musste.
In der Kabine nahm sich die Mannschaft vor, noch einmal alles in die Waagschale zu werfen und setzte dieses Vorhaben auch eindrucksvoll um. In der zweiten Halbzeit zeigte Steißlingen ein ganz anderes Gesicht: kämpferisch, mutig und mit deutlich mehr Zugriff in Abwehr und Angriff. Mehrfach kämpfte sich das Team auf vier Tore heran und ließ erkennen, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.
In dieser Phase boten sich sogar Möglichkeiten, den Rückstand auf ein oder zwei Tore zu verkürzen. Leider konnten diese Chancen nicht genutzt werden, sodass die Hypothek aus der ersten Halbzeit letztlich zu groß blieb, um das Spiel noch vollständig zu drehen.
Nun gilt es, die gemachten Fehler aufzuarbeiten und die positiven Aspekte der zweiten Halbzeit mitzunehmen. Bereits am kommenden Sonntag wartet mit dem schweren Auswärtsspiel in Kirchhof die nächste Herausforderung. Dort möchte der TuS Steißlingen eine konzentriertere Leistung über 60 Minuten zeigen, um mit einem Sieg die Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale weiterhin zu wahren.
Die Mannschaft wird präsentiert von der Baumschule Ammann
















