Bis es soweit war erlebte die Mannschaft im Verlauf der Saison allerdings eine Achterbahn der Gefühle.
Wie erhofft startete man mit einem Traumstart mit 4 Siegen in Folge, stand damit mit an der Tabellenspitze und setzte sich von Anfang an vom Tabellenende ab.
Im Mittelteil der Saison verlor das Team allerdings die gezeigte Konstanz und gab etliche Spiele u.a. wegen des Fehlens von Leistungsträgerinnen und Führungsspielerinnen ab.
Dazu kam die Verletztenmisere bei den Damen1, in den eigenen Reihen und auch im Jugendbereich, die nur schwer zu kompensieren war.
So fand man sich zur Fastnachtszeit nach 2/3 der Saison mit 14:14 Punkten plötzlich im hinteren Mittelfeld in der Nähe der Abstiegsränge wieder.
Danach ging jedoch nochmals ein Ruck durch das Team.
Mit der Rückkehr und Unterstützung von einigen Spielerinnen gewann das Team vor allem in der Abwehr wieder deutlich an Konstanz und rührte gerade in diversen Spitzenspielen in der Defensive Beton an.
Als Mannschaft des letzten Saisondrittels verlor sie keines der letzten 8 Saisonspiele und holte dabei 15:1 Punkte. Damit sicherte man sich im Endspurt noch einen guten 4. Platz.
Überhaupt wurde die Mehrzahl der Top – Spiele gegen die Spitzenmannschaften gewonnen, u.a. beide Spiele gegen den Meister aus der Nachbarschaft am Untersee.
Dies zeigt auch das Potential, das in der Mannschaft steckt. Eine gute Mischung aus älteren, erfahrenen Führungsspielerinnen, ergänzt mit vielen jungen Spielerinnen auch aus dem Jugendbereich war der Schlüssel für das gute Saisonergebnis.
Ein großer Dank gilt den Spielerinnen der Damen 1, Damen 3 und A-/B – Jugend, die immer wieder unterstützt haben, wenn es eng wurde und dabei aber auch wertvolle Spielpraxis sammeln konnten.
Hervorzuheben ist ferner die die hervorragend funktionierende Zusammenarbeit des Trainerteams um Cheftrainer Holger Hafner, Oli Weiß, Sascha Spoo und Bibi Widmayer.
Es wurde bewusst ein gemeinsamer Weg mit einem weitgehend übergreifenden Training eingeschlagen, was sich mehr und mehr auszahlte.
An der einen oder anderen Stellschraube kann sicherlich noch gedreht werden, der eingeschlagene, erfolgreiche Weg soll jedoch konsequent weiterverfolgt werden.
Ein Dank gilt zum Schluss auch insbesondere Corinna Martin, die nach ihrer schwerwiegenden Verletzung das Team vor allem bei den Spielen unterstützte, den Zeitnehmern/-innen, den Personen an der Videokamera und dem Team um Marco Pauli für den Wirtschaftsbetrieb und reibungslosen Ablauf der Spieltage in der Halle.
















