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Niederlage im Schwarzwald: TuS Steißlingen II zieht bei der SG Gutach/Wolfach den Kürzeren

Am Samstagabend musste die zweite Herrenmannschaft des TuS Steißlingen eine Auswärtsniederlage hinnehmen: Bei der SG Gutach/Wolfach unterlag das Team in der Curt-Liebich-Sporthalle mit 25:29 (11:15). Damit verpassen das Second Team es, sich im Tabellenergebnis weiter oben festzusetzen.

Dabei erwischten die Steißlinger einen durchaus verheißungsvollen Start in die Partie. Durch Treffer von Fabian Rihm und Paul Keller ging der TuS schnell mit 2:0 in Führung. Zwar glichen die Gastgeber in der Folge aus, doch die Gäste blieben zunächst dran und hielten das Spiel völlig offen (6:6 nach einer Viertelstunde). Gegen Ende der ersten Halbzeit riss jedoch der Faden im Offensivspiel der Steißlinger. Die Hausherren nutzten eine Schwächephase konsequent aus, setzten sich über Tempogegenstöße und treffsichere Aktionen (unter anderem durch den neunmaligen Torschützen Lukas Glunk) ab und schraubten den Vorsprung bis zur Pause auf 15:11 aus Sicht der SG Gutach/Wolfach.

Der Start in den zweiten Durchgang misslang den Gästen komplett. Die Spielgemeinschaft aus Gutach und Wolfach agierte weiterhin druckvoll und zog unaufhaltsam bis zur 35. Minute auf 20:11 davon. Das Steißlinger Team zeigte in der Folge jedoch Moral, steckte zu keinem Zeitpunkt auf und kämpfte sich Tor um Tor heran. Vor allem Niklas Bartels, der in dieser Phase vier Treffer beisteuerte, sowie der gewohnt treffsichere Fabian Rihm und Philipp Schäffer brachten den TuS noch einmal in Schlagdistanz. Mehr als eine Ergebniskorrektur zum 25:29-Endstand sprang gegen die routinierten Hausherren am Ende jedoch nicht mehr heraus.

Nach dieser Niederlage gilt es für die Mannschaft, die positiven Ansätze aus der Schlussphase mitzunehmen, im Training anzusetzen und im nächsten Spiel wieder voll anzugreifen.

Rico Kuppel, Nico Maier (beide Tor); Fabian Rihm (6/1), Philipp Schäffer (5), Patrick Euchner (4), Niklas Bartels (4), Paul Keller (2), Jona Reichel (2), Sascha Oexle (1), Noah Stolpa (1), Jascha Herbinger, Luis Stoller, Claudio Gattinger, Timo Zimmermann

Foto: Stefan Matthis