Der TuS erwischte einen hervorragenden Start in die Begegnung. Das Zusammenspiel zwischen einer aufmerksamen, aggressiven Defensive und Torhüter Leon Sieck griff von der ersten Minute an perfekt. Über eine stabile Abwehr belohnten sich die Steißlinger immer wieder mit Ballgewinnen und schalteten blitzschnell um. Vor allem über die beiden Außenpositionen gelangen den Gästen zahlreiche leichte und schnelle Kontertore. Bereits in der 13. Spielminute lag der TuS folgerichtig komfortabel mit 10:4 in Front.
Gegen Ende der ersten Halbzeit schlichen sich jedoch einige Unkonzentriertheiten in das Steißlinger Spiel ein. Durch zu viele Fehlwürfe im Abschluss und unnötige Ballverluste im Aufbauspiel lud man die Hausherren aus Neuenbürg wieder ein. Der HCN nutzte diese Phase konsequent aus und verkürzte Tor um Tor, ehe Robin Schmidt kurz vor dem Pausenpfiff zum 16:14-Halbzeitstand für den TuS traf.
Nach dem Seitenwechsel knüpfte das Team umgehend an die starke Anfangsphase des ersten Durchgangs an. Der TuS agierte in der Abwehr wieder gewohnt sauber und im Angriff extrem konzentriert. Zwar blieben die Gastgeber zunächst noch in Schlagdistanz, doch spürte man zu jedem Zeitpunkt die Entschlossenheit der Steißlinger.
Besonders in der entscheidenden Phase zwischen der 45. und 60. Minute spielte der TuS seine Klasse aus. Mit einem 5:0-Lauf von 20:17 (41. Min.) auf 25:18 (50. Min.) stellte die Mannschaft die Weichen endgültig auf Sieg. Auch in der heißen Schlussphase bewahrten die Gäste stets einen kühlen Kopf, unterbanden die Aufholversuche der Neuenbürger konsequent und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit.
Neben dem bärenstarken Gespann um Florian Riegler im Feld und Leon Sieck im Gehäuse war der erste Saisonsieg allen voran das Resultat einer rundum geschlossenen und leidenschaftlichen Teamleistung. Mit diesem verdienten Auswärtserfolg im Rücken blickt der TuS Steißlingen mit viel Rückenwind auf die kommenden Aufgaben in der Regionalliga.
Leon Sieck, Erik Seeger (beide Tor); Florian Riegler (9), Robin Schmidt (5), Julian Bartels (5), Luca Wilke (4), Cedric Wiedmann (3), Marius Dreher (2), Lennart Sieck (2), Niklas Schmid (1), Niklas Höchst, Nico Kriessler, Janik Honold, Philipp Schäffer, Niklas Bartels.
















