Hygienekonzept der Handballabteilung für den Spielbetrieb Saison 2020/21 mit Zuschauern in der Mindlestalhalle  

1. Allgemeine Bestimmungen für die Mindlestalhalle im Spielbetrieb mit Zuschauern

1.1 Vorhabenbeschreibung

Der TuS Steißlingen plant die Durchführung des Spielbetriebes für die Saison 2020/21 mit Zuschauern in der Mindlestalhalle in Steißlingen (Halleneigentümerin: Gemeinde Steißlingen). Der reguläre Spielbetrieb beginnt ab dem 3.10.2020.

Es handelt sich dabei um eine Veranstaltung im Sinne der Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über die Sportausübung des Landes Baden-Württemberg vom 3.9.2020 mit Wirkung zum 14.9.2020.

Die maximale Zuschauerzahl wird auf 200 begrenzt (nur Sitzplätze). Die Höchstgrenze von 500 Personen pro Veranstaltung wird, auch unter Mitberücksichtigung aller weiteren Veranstaltungsteilnehmer eingehalten.

1.2 Grundlagen

Die Verordnung der Landesregierung Baden-Württembergs über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) sowie die Verordnung des Sozialministeriums des Landes Baden-Württemberg zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Eindämmung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne – CoronaVO EQ) in der jeweils aktuell gültigen Fassung sind vollumfänglich einzuhalten. Für das eingesetzte Personal ist die „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zu berücksichtigen.

1.3 Veranstaltungsteilnehmer

Folgende Personengruppen nehmen am Spielbetrieb teil (sog. Veranstaltungsteilnehmer):

  • Mannschaftsmitglieder (Spieler, Trainer, Betreuer, Mannschaftsoffizielle). Höchstzahl 20 pro Team.
  • Weitere direkte Spielbeteiligte (Schiedsrichter, Zeitnehmer, Sekretär, Wischer und Hallensprecher)
  • Personal (Gesamthygieneverantwortlicher, Video-Bediener, Ordner, Kassenmitarbeiter, Gastro-Bedienungen, Fotograf))
  • Zuschauer (max. 15 Zuschauer der Gastmannschaft, nur bei vorheriger schriftlichen Anmeldung über Formblatt)

Weitere Personengruppen sind in der Halle nicht gestattet.

1.4 Zuständigkeiten

Der TuS Steißlingen benennt einen Gesamt-Hygieneverantwortlichen (GHV) und einen Stellvertreter für die komplette Saison. Dem GHV bzw. dessen Stellvertreter wird das Weisungsrecht über das gesamte am Spieltag eingesetzte Personal übertragen. Für eine der benannten Personen besteht über den kompletten Spieltag hinweg Anwesenheitspflicht.

Jedes gastierende Team hat einen Team-Hygieneverantwortlichen (THV) zu benennen. Die Mannschaftsmitglieder je Team werden durch ihren THV über die geltenden Verhaltensregeln und einzuhaltenden Hygienemaßnahmen gemäß der jeweils gültigen gesetzlichen Verordnung unterwiesen.

Die Veranstaltungsteilnehmer werden durch den GHV bzw. durch eingewiesene Vereinsvertreter sowie durch regelmäßige Durchsagen über die Hygieneregeln und -maßnahmen am Spieltag unterrichtet. Dies kann auch durch Aushänge bzw. Informationsschreiben geschehen.

1.5 Nachverfolgung möglicher Infektionsketten / Datenerfassung

Der GHV stellt sicher, dass die Daten der Veranstaltungsteilnehmer gemäß § 6 CoronaVO erhoben und für einen Zeitraum von vier Wochen aufbewahrt werden. Es ist zu gewährleisten, dass Unbefugte keine Kenntnis der Daten erlangen.

Es sind Name und Vorname sowie Telefonnummer zu erfassen. Gleichzeitig sind Datum und Zeitraum der Anwesenheit zu erfassen. Der GHV stellt sicher, dass nur Personen die Halle betreten, deren Daten erhoben wurden. Personen, die der Datenerhebung nicht zustimmen, wird der Zutritt zur Halle verweigert.

Die Datenerfassung sieht folgende Zuständigkeit vor:

  1. Die THV sind für die Erfassung der Mannschaftsmitglieder zuständig. Am Spieltag ist dem GHV oder dem Zutrittspersonal, vor Betreten der Halle, eine entsprechende Liste zur Verfügung zu stellen. Alternativ kann die Liste vorab übersandt werden. Je Team sind maximal 20 Mannschaftsmitglieder zu benennen.
  2. Die Speicherung der Daten, des am Spieltag eingesetzten Personals und der weiteren Spielbeteiligten, erfolgt durch den GHV auf Listen. Zur Erfassung wird ein Kontaktdatenformular verwendet.
  3. Die Kontaktdaten der Zuschauer werden auf einem Formular durch die Zuschauer selbst erfasst, dem Veranstalter übergeben und vom GHV auf eine Liste übertragen und gespeichert.

1.6 Zutritt- und Teilnahmeverbot

Die Regelungen nach § 7 CoronaVO sowie der CoronaVO EQ sind zu beachten. Es besteht insofern ein Zutritts- und Teilnahmeverbot, für diejenigen, die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen
oder standen, sofern seit dem letzten Kontakt weniger als 14 Tage vergangen sind. Ebenso gilt dieses Verbot, wenn typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten sowie Halsschmerzen vorhanden sind. Rückkehrer aus Risikogebieten gem. RKI/Sozialministerium BW sind 14 Tage abzusondern und haben daher absolutes Zutrittsverbot zur Halle.

2. Hygienekonzept im Sinne des § 5 CoronaVO

2.1 Lageplan Mindlestalhalle

2.2 Einlass- und Auslassmanagement Halle

  • Es bestehen gesonderte Eingänge und Ausgänge für
    1. Zuschauer (max. 200 Personen pro Spiel) und Personal (max. 40 Personen pro Spieltag)

Diese benutzen den Haupteingang der Halle als Eingang und als Ausgang (durch Absperrbänder und Markierungen getrennt). Es werden am Haupteingang für eine potenzielle Warteschlange Abstandsmarkierungen von jeweils 2,00m angebracht. Je 2,00m-Wartezone sind jeweils nur eine Person bzw. bis zu max. drei Haushaltsmitglieder erlaubt. Es erfolgt am Eingang eine Einlasskontrolle. Am Ausgang wird kontrolliert, dass niemand hereingeht. Dieser Zu-/Ausgang bleibt permanent geöffnet.

  1. Mannschaftsmitglieder (max. 40 Personen) und weitere Spielbeteiligte (max. 12 Personen)

Diese benutzen den Sportlereingang als Ein- und Ausgang. Es erfolgt eine Zugangskontrolle (nur befugte Personen dürfen den Bereich betreten). Die Tür bleibt permanent geöffnet.

  • Anreise und Abreise der Spieler und der Schiedsrichter werden zeitlich entzerrt. Für eine CoronaVO-konforme An- und Abreise haben alle Veranstaltungsteilnehmer selbst zu sorgen. 

2.3 Maßnahmen zu Hygiene- und Gesundheitsschutz allgemein sowie bei Hallenzutritt

  • Der Zutritt zur Halle wird allen Veranstaltungsteilnehmern nur mit Mund-Nasen-Schutz Die Ausnahmen gem. § 3 Abs. 2 CoronaVO für das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen, vor allem Nr. 1 und Nr. 2, gelten auch für die Mindlestalhalle. Für alle Veranstaltungsteilnehmer gilt generelle Masken-Tragepflicht in der Halle, die Zuschauer dürfen ihren Mund-Nasen-Schutz lediglich an ihrem fest zugewiesenen Sitzplatz abnehmen. Die Mannschaftsmitglieder und die weiteren Spielteilnehmer dürfen Ihre Masken auf der Spielfläche abnehmen.
  • Zuschauer, Personal und weitere Spielbeteiligte müssen das Kontaktdatenformular ausfüllen und dem Veranstalter übergeben (siehe 1.5 und 2.5.3). Die Kontaktdaten der Mannschaften werden zentral durch den THV auf Listen erfasst.
  • Wird der Zutritt gestattet, erhält der Veranstaltungsteilnehmer ein farbiges Armband, welches anzulegen ist (Ausnahme: Spieler wegen Verletzungsrisiko, diese müssen das Armband jedoch bei sich tragen). Der Zutritt zur Halle wird nur mit Armband oder nach erneutem Durchlaufen der Registrierungs-Schritte gestattet. Die Zuschauer müssen zudem ein gültiges Tagesticket besitzen um Zutritt zur Halle zu erhalten.
  • Das eingesetzte Personal wird durch den GHV auf Listen erfasst und erhält ebenfalls ein farbiges Bändchen (andere Farbe als Zuschauer), das den temporären Zutritt zur Halle gewährt (z.B. zum Hände waschen und zum Toilettengang), der dauerhafte Aufenthalt in der Halle ist jedoch untersagt. Das Vorhandensein des Bändchens wird vom Zutrittspersonal kontrolliert.
  • Vor Betreten der Sporthalle desinfiziert sich jeder Veranstaltungsteilnehmer die Hände. Hierfür werden Desinfektionsmittelspender am Haupteingang und am Sportlereingang aufgestellt. Der Ausrichter des Spieltages stellt hierfür Desinfektionsmittel zur Verfügung. Desinfektionsmittel für Gegenstände, Türgriffe, Lichtschalter etc. stellt der TuS Steißlingen bereit.

2.4 Laufwege und Aufenthalt in der Halle

2.4.1 Mannschaftsmitglieder und weitere Spielbeteiligte

  • Ausschließlich zwei Mannschaften sind im sportlichen Einsatz auf der Spielfläche (weiße Fläche Lageplan 2.1). Gleiches gilt für die eingesetzten Schiedsrichtergespanne, Zeitnehmer, Sekretär und Wischer. Mannschaften und die weiteren Spielbeteiligten dürfen die Halle nur über den Sportlereingang betreten und verlassen.
  • Der feste Aufenthalt der Mannschaften in der Halle ist nur auf der Spielfläche während eigener Spiele, kurzfristig in der zugewiesenen Kabine sowie während der Spiele ohne aktive Beteiligung auf der Galerie, 1. OG, gestattet. Beim Aufenthalt auf der Galerie ist auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,50m zu achten. Die weiteren Spielbeteiligten von Folgepartien bekommen Aufenthaltszonen für die Zeit bis zum eigenen Einsatz zugewiesen.
  • Während der Spiele, in der Halbzeitpause, während der Aufwärmphase sowie nach Spielende sind nur die beiden Mannschaften sowie die jeweiligen direkten Spielbeteiligten Personen der Partie auf der Spielfläche gestattet.
  • Die weiteren Flächen der gesamten Halle dürfen durch die Mannschaften und die weiteren Spielbeteiligten nur als Laufwege genutzt werden. Die den Zuschauern zugewiesenen Flächen sollten möglichst komplett gemieden werden.

2.4.2 Zuschauer

  • Die Zuschauer erhalten jeweils einen fest zugewiesenen Sitzplatz. Nur auf diesem ist der dauerhafte Aufenthalt in der Halle gestattet. Die Sitzplätze sind mit 1,50 Meter Abstand zum nächsten Platz ausgestattet (Ausnahme: Gruppenplätze für Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben bzw. den Ausnahmen gem. § 9 Abs. 2 CoronaVO unterliegen). Die Sitzplätze sind ausgewiesen und durchnummeriert. Die Zuschauer müssen sich auf direktem Weg zu den Sitzplätzen begeben, auf den Laufflächen soll es zu keiner Grüppchenbildung kommen. Der Mund-Nasen-Schutz darf nur am Sitzplatz abgenommen werden.
  • Theoretisch wären damit am Spieltag insgesamt 200 Sitzplätze (80 Einzelplätze und 120 Gruppenplätze) für Zuschauer möglich, es ist jedoch nicht davon auszugehen, dass sich auf allen Gruppenplätzen immer Dreier-Gruppen aus einem Haushalt bzw. unter Verwandten bilden. Insofern wird mit ca. 150 Personen auf den Tribünen gerechnet. Insgesamt werden maximal 200 Tages-Tickets ausgegeben, jedoch nur so lange, bis alle Sitzplätze unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,50m bzw. unter Gruppenbildung von in einem gemeinsamen Haushalt lebenden besetzt sind.

2.4.3 Personal

  • Das Personal wird hauptsächlich im Außenbereich als Kassierer bzw. Zutrittskontrollpersonal sowie in der Gastronomie eingesetzt. In der Halle werden an einer Theke Getränke ausgegeben – das eingesetzte Personal hat bei der Arbeit in der Halle immer ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Der Aufenthalt in der Halle ist dem Personal –-außer zu Arbeitszwecken sowie zum Toilettengang und zum Hände waschen – nicht gestattet.

2.5 Weitere Hygieneregelungen und -maßnahmen

2.5.1 Toiletten

  • Auf der Toilette besteht am Spieltag die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Die Anlage wird teilgesperrt, es darf z.B. nur jedes zweite Urinal benutzt werden. Es sollten möglichst maximal drei Personen gleichzeitig die Toiletten betreten. Der Mindestabstand ist zu wahren. Es werden Hinweisbeschilderungen zu Verhaltensregeln (z.B. „Hände waschen“ vor dem Toiletten-Ausgang) aufgehängt.
  • Darüber hinaus gibt es Toiletten in den Spieler- und Schiedsrichterkabinen sowie im Sportlerbereich (auf dem Weg zwischen Kabinen und zum Zugang der Halle) im EG. Hier ist jeweils nur insgesamt einer Person je Toilettenanlage die Nutzung gestattet.
  • Grundsätzliches: Die öffentlichen Toiletten in der Mindlestalhalle werden regelmäßig, durch das Reinigungspersonal der Gemeinde desinfiziert. Reinigungs- und Desinfektionsturnus sind durch die Gemeinde festzulegen. Handseife und Papierhandtücher stellt ebenfalls die Gemeinde. Das Desinfektionsmittel auf der Toilette wird durch den Veranstalter gestellt.

2.5.2 Umkleiden und Duschräume

  • In Umkleiden und Duschräumen gilt ohne Ausnahme der Mindestabstand von 1,5 Metern.
  • Jede Mannschaft bekommt eine Kabine für das jeweilige Spiel fest zugeteilt. In jeder Kabine dürfen sich nicht mehr als acht Personen gleichzeitig aufhalten. Das Duschen erfolgt in zeitlichen Abständen.
  • Mannschaftsbesprechungen können aufgrund nicht möglicher Wahrung des Mindestabstands bei gleichzeitiger Nutzung durch alle Mannschaftsteilnehmer nicht in den Umkleideräumen stattfinden. Die Mannschaften halten Mannschaftsbesprechungen, unter Wahrung eines Abstandes von 1,50 Metern, entweder in der Halle oder an der frischen Luft ab.
  • Den Schiedsrichterpaaren stehen ebenfalls eine Kabine und mit je einer Dusche zur Verfügung. Sofern mehr als ein Schiedsrichter in der Kabine anwesend ist, gilt ebenfalls die Abstandspflicht von mindestens 1,50 Metern bzw. alternativ Maskenpflicht.
  • Auf eine regelmäßige Durchlüftung aller Umkleide- und Duschräume ist zu achten. Bei mehreren Spielen am selben Tag und damit verbundener Mehrfachnutzung der Kabinen muss zwischen den Kabinennutzungen Pausen eingehalten werden, um das Durchlüften zu gewährleisten. Für Jugendmannschaften wird empfohlen, dass sich die Heimmannschaft bereits zuhause umzieht, sodass die Nutzung der Kabinen nicht zwingend notwendig wird.

2.5.3 Hallenkasse und Hallenzutrittskontrolle

  • Einlass-Berechtigungen (Armbändchen) für die Spiele können ausschließlich an der Hallenkasse, nahe des Haupteingangs, erhalten werden (entweder aufgrund von Dauerkarten oder über Abendkasse). Die Sitzplätze bzw. die Sitzplatznummern sind entweder bereits vergeben (Dauerkarten) oder werden vom Kassenpersonal zugeteilt (Abendkasse). Die Zuschauer über die Abendkasse erhalten vom Kassenpersonal die Einlasstickets mit darauf niedergeschriebener Sitzplatznummer sowie das Kontaktdatenformular. Die Inhaber einer Dauerkarte haben bei Erwerb bereits ihre Kontaktdaten hinterlegt. Beim Eintritt wird auf die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Halle hingewiesen. Ist das Kontingent von 200 Plätzen erreicht, werden keine Tickets mehr ausgegeben.
  • Die Hallenzutrittskontrolle für Zuschauer erfolgt direkt vor dem Haupteingang, ebenfalls noch im Freien. Das Zutrittspersonal (2 Personen) kontrolliert, ob Ticket und Mund-Nasen-Bedeckung vorhanden sind und nimmt das Kontaktformular entgegen. Die Formulare werden in einer Zettelbox gesammelt und dem GHV übergeben. Alternativ kann die technische Lösung des HBW per QR-Code (App der handball4all) verwendet werden. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, werden die farblichen Armbändchen übergeben und der Zutritt gewährt. Bei jedem weiteren Zutritt in die Halle wird dann nur noch das Vorhandensein des Zutrittsarmbands überprüft.
  • Die Hallenzutrittskontrolle für die Mannschaften und weitere Spielbeteiligte erfolgt am Sportlereingang. Die THV geben die Gesamtliste der Teilnehmer beim Zutrittskontrollpersonal (1-2 Personen) ab. Ist eine Mund-Nasen-Bedeckung vorhanden, wird das farbige Zutrittsarmband übergeben. Bei jedem weiteren Zutritt in die Halle für dann nur noch das Vorhandensein des Zutrittsarmbands überprüft. Die Kontaktformulare und Listen werden dem GHV übergeben.
  • Die Kasse und der Zutrittskontrollbereich besitzen jeweils einen sog. Hygieneschutz (sog. „Spuckschutz“), hinter dem für das Kassenpersonal keine Maskenpflicht besteht. Das Kassenpersonal und Ordner/Zutrittspersonal erhalten eigens Desinfektionsmittel und die Möglichkeit zum Händewaschen mit fließendem Wasser, Seife und Einmalhandtücher im Foyerbereich, nahe des Arbeitsplatzes. Bei Personalwechsel am Kassenarbeitsplatz sind häufig berührte Flächen zu reinigen bzw. desinfizieren.
  • Für die Wartezeit in Warteschlangen bei Kasse, Zutrittskontrolle oder Gastronomie gilt für alle Veranstaltungsteilnehmer Maskenpflicht. Der Abstand von 1,50 Metern ist einzuhalten, sichergestellt durch gekennzeichnete Wartebereiche von jeweils 2,00 Metern (siehe 2.2).

2.5.4 Gastronomiebetrieb

  • Die Verordnung des Sozialministeriums und des Wirtschaftsministeriums BW zur Eindämmung von Übertragungen des Corona-Virus (SARS-CoV-2) in Gaststätten (Corona-Verordnung Gaststätten – CoronaVO Gaststätten) ist, insbesondere im Hinblick auf die §§ 2 bis 4 sowie § 6, einzuhalten. Darüber hinaus ist die „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel“ des BMAS zu berücksichtigen und einzuhalten.
  • Die Bewirtung erfolgt an einer Theke in der Halle oder im Freien auf dem Hallengelände, in Form von gut durchlüfteten Kiosks. Es erfolgt keine restaurantähnliche Bewirtung mit Personal, dass sich zwischen Gästen bewegt. Die Tresen zur Übergabe der Ware bzw. des Geldes sind durch einen Hygieneschutz (sog. „Spuckschutz“) geschützt, das Personal muss daher im Kundenverkehr keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Das Tragen von Schutzhandschuhen wird empfohlen. Ein Mund-Nasen-Schutz sollte getragen werden, wenn der Mindestabstand zum weiteren Personal nicht gewährleistet wird
  • Es wird mit 4-Personen-Schichten geplant. Insgesamt werden 8 Personen über den kompletten Spieltag hinweg in zwei Schichten eingesetzt.
  • Es wird ausschließlich Einweggeschirr und -besteck verwendet.

2.5.5 Weiteres

  • Der Veranstalter hat dem Personal für den gesamten Arbeitstag nicht-medizinische Alltagsmasken
    oder Mund-Nasen-Bedeckungen in ausreichender Anzahl bereitzustellen.
  • Durch das ständige Offenhalten der Zugangstüren und der Hallen-Oberlichter (sofern es nicht regnet) sowie durch das Kippen der Seitenfenster in der Halle ist eine regelmäßige Belüftung der Räumlichkeiten gewährleistet. Zudem werden durch die offenen Türen Kontaktflächen vermieden. Es steht ein weiterer Hallenzugang auf der Ebene des Spielfeldes sowie der Notausgang im 1. OG zur Verfügung, die während der Halbzeit sowie zwischen Spielen zur temporären Belüftung geöffnet werden.
  • Die Auswechselbänke sind nach jedem Spiel zu desinfizieren. Das Desinfizieren der Bänke erfolgt nach Ende des Spiels durch die Mannschaft, die diese jeweils genutzt hat. Der THV trägt die Verantwortung hierfür. In der Halbzeit werden die Bänke entweder desinfiziert oder auf die andere Seite mitgenommen.
  • Die Aufenthaltsdauer in den Kabinen, Duschräumen und in den Toilettenräumen ist auf ein Minimum zu reduzieren. Die Nutzung der Corona-Warn-App des RKI wird für alle Veranstaltungsteilnehmer empfohlen.

2.6 Handballspezifische Regelungen

  • Während des Spieles dürfen die üblichen Spielsituationen ohne die Einhaltung des ansonsten erforderlichen Mindestabstands durchgeführt werden. Auch auf der Auswechselbank gilt die Abstandspflicht nicht, der Abstand sollte jedoch größtmöglich gewählt werden. Es wird empfohlen, dass Spieler auf das Abklatschen untereinander/ gemeinsames Jubeln bei Torerfolg o.ä. verzichten.
  • Die beiden Mannschaften bekommen während der Spielzeit jeweils eine Hälfte der Spielfläche zugewiesen. Auf jeder Seite werden genügend Sitzplätze (max. 20) für die jeweiligen Mannschaftsmitglieder aufgestellt.
  • Der Zeitnehmertisch muss 1,50 Meter Abstand von den Auswechselbänken haben. Die Zeitmessanlage – und sofern eingesetzt Laptop – sind vor Benutzung durch eine andere Person mit Desinfektionsmittel zu reinigen. Auf dem Zeitnehmertisch ist eine Flasche Desinfektionsmittel zu positionieren. Auch für die Wischer und den Hallensprecher gilt der Mindestabstand von 1,50 Metern. Die Spieler müssen beim Einsatz auf dem Spielfeld ausreichend Sicherheitsabstand zum Wischer lassen.
  • Medizinisches Personal (wenn vorhanden) darf im Bedarfsfall auf das Spielfeld kommen. Zu behandelnde bzw. medizinisch zu betreuende Spieler müssen zu diesen Zwecken nach Information des Schiedsrichters das Spielfeld verlassen.
  • Team-Time-Outs werden unter Einhaltung des Mindestabstands zum Zeitnehmertisch/ Kampfgericht vorgenommen. Bei der technischen Besprechung ist auf den Mindestabstand von 1,50 Metern zu achten, alternativ gilt Maskenpflicht. Teilnehmer bei technischen Besprechungen sind Schiedsrichter, Sekretär, Zeitnehmer und max. ein Vertreter je Gast- und Heimmannschaft.
  • Die Mannschaften und die Schiedsrichter haben ausschließlich ihr persönliches Equipment zu nutzen. Der Austausch von Trinkflaschen, Handtüchern etc. ist nicht gestattet. Eine Anreichung der Trinkflasche durch andere Spieler ist nicht gestattet.
  • Der freie Eintritt für Inhaber von Mitarbeiterausweisen der Verbände wird ausgesetzt (Ausnahme: direkt eingesetztes Personal wie z.B. Beobachter).

Steißlingen, den 14.09.2020

 

 

 

TuS Steißlingen
Abteilungsleiter Handball
Gesamthygieneverantwortlicher