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Final-Four Südbadische Meisterschaft C-Jugend weiblich

 

 

Cw Halbfinale:  TuS Steißlingen  –  SG Hugsweier/Lahr  20 : 17  (9 : 5)

Cw Finale:  TuS Steißlingen  –  SG Kappelwindeck/Steinbach  20 : 16  (9 : 10)

 

 

C-Mädchen werden erneut Südbadischer Meister

 

Zu früher Stunde um 6:45 Uhr ging es am vergangenen Sonntag für die weibliche C-Jugend des TuS mit dem Reisebus auf die lange Fahrt nach Steinbach zum Final-Four um die Südbadische Meisterschaft. Mit dabei eine große Anzahl Fans in Person von Eltern, Verwandten und Freunden, so dass der Bus mit 47 Personen nahezu voll besetzt war.

 

Um während der Anreise einen kollektiven Tiefschlaf zu verhindern, wurde um 8:30 Uhr für sämtliche Mitfahrer ein gemeinsames Frühstück aufgetischt. Gleichzeitig wurde damit auch eine vernünftige Essensgrundlage für den bevorstehenden kräftezehrenden Tag gelegt. „Managerin“ Uli (Höness)-Martin hatte hierfür alles wohl organisiert.

 

Im ersten Spiel, dem Halbfinale gegen die SG Hugsweier/Lahr, zeigten die Mädchen sich von Beginn an ausgeschlafen und hoch konzentriert. Aufbauend auf einer guten Abwehrleistung brachte man den Gegner immer wieder mit dem gewohnt schnellen, ballsicheren und gut strukturierten Spiel in Verlegenheit. Am Ende stand dann auch ein verdienter 20:17-Erfolg zu Buche und damit auch der Einzug ins Endspiel.

 

Unmittelbar nach Spielschluss ging es für den gesamten Tross wieder ab in den Bus, um direkt weiter zum leider ebenfalls am Sonntag stattfindenden Halbfinale der weiblichen B-Jugend im knapp 50 km entfernten Altenheim zu fahren. Dort waren die Leistungsträger der C-Jugend ebenfalls gefordert. Im Anschluss an dieses Spiel reiste das Team dann zusammen mit seinem Fanclub umgehend wieder zurück nach Steinbach.

 

Dort wartete im Finale dann schon der Gastgeber SG Kappelwindeck/Steinbach, der sich im zweiten Halbfinale doch etwas überraschend gegen die stärker eingeschätzte SG Maulburg/Steinen durchsetzen konnte. Als Trainer der gegnerischen Mannschaft fungierte kein geringerer als SHV-Landestrainer und DHB-Jugendtrainer Arnold Manz. Das war natürlich besonders für unsere SHV-Auswahlspielerinnen Stephi Meder, Sarina Müller, Clara Nägele und Lavinia Glatt Anreiz genug, sich von ihrer besten Seite zu präsentieren.

 

Im ersten Spielabschnitt merkte man den TuS-Spielerinnen dann doch erst mal die Strapazen an, hatten sie immerhin bis dahin schon ein Spiel mehr in den Knochen. So verlief die erste Halbzeit ziemlich ausgeglichen, wobei besonders Steinbachs offensive und kompromisslose Abwehrarbeit ihre Wirkung bei den TuS-Mädels nicht verfehlte. Man selbst dagegen agierte bis dahin im Abwehrverband zu brav und ließ dem Gegner zu viel Bewegungsfreiräume. Beim Stand von 9:10 ging es in die Pausenbesprechung. Nach einigen kleinen taktischen Änderungen sowohl in der Abwehr als auch im Angriffspiel kam das Team wie verwandelt aus der Kabine und setzte die besprochenen Vorgaben umgehend konsequent um. In der aggressiven Abwehr wurde nun bedingungslos mit- und füreinander gekämpft und auch im Angriff konnte man trotz der bereits vorangegangen Mehrbelastungen nochmals einen Zahn zulegen und setze sich somit souverän bis auf 18:11 ab. Nun war es der Gegner, der diesem Sturmlauf nichts mehr entgegenzusetzen hatte und sich letztendlich unseren Mädchen mit 20:16 geschlagen geben musste.

 

Mit dem Schlusspfiff konnte das Team somit zusammen mit seinen begeisterten Fans ein weiteres Mal verdient die Südbadische Meisterschaft feiern. Gleichzeitig erwarb man sich dadurch auch wieder wie schon im letzten Jahr die Berechtigung zur Teilnahme am Baden-Württemberg-Pokal, der am Sonntag 11.04.2010 in Birkenau ausgetragen wird.

 

Ein ganz großes Dankeschön hier noch an alle mitgereisten Fans für die unheimlich lautstarke Unterstützung, die bei uns durchaus eine Gänsehautstimmung aufkommen ließ.

 

Es spielten: Bianca Böddeker, Clara Nägele (Tor); Corinna Martin (9), Lena Tyczka (8), Fabienne Wildöer, Stephanie Meder (10/2), Linda Miczuga (2), Sina Fuchs (3), Lavinia Glatt (3), Anna Pieper, Sarina Müller (5).

 

(C. Ammann)

 

 

 

hintere Reihe von links: Co-Trainerin Ulrike Martin, Stephanie Meder, Anna Pieper, Linda Miczuga, Fabienne Wildöer, Lena Tyczka;

mittlere Reihe von links: Lavinia Glatt, Sina Fuchs, Corinna Martin, Sarina Müller, Trainer Claus Ammann;

vorne von links: Clara Nägele und Bianca Böddeker.